Fibromyalgie Symptome Elke Weigel

Habe ich Fibromyalgie?

Habe ich Fibromyalgie?

Vor 30 Jahren lernte ich in meinem Psychologiestudium, dass chronische Schmerzen und chronische Erschöpfung sehr oft psychisch bedingt sind. Doch es zeigt sich, dass das bei weitem nicht in jedem Fall so ist. Besonders die chronische Schmerzerkrankung Fibromyalgie wird im Laufe der letzten Jahre zunehmend besser verstanden und muss inzwischen anders beschrieben werden.

Ich lernte noch, dass vorwiegend Frauen im mittleren bis höheren Lebensalter von «wandernden» Schmerzen im Körper betroffen sind. Ursache unbekannt, hieß es, und die Frauen wären oft psychisch belastet, neigten zu Depressionen und Erschöpfungszuständen. Man könne nicht viel dagegen tun, sie nur psychisch versuchen zu stabilisieren, zu Bewegung anregen und ihnen dabei helfen, nicht in eine Verschlimmerung zu geraten, Stichwort: «Teufelskreislauf Schmerz».

Dann wurde zunehmend klar, dass auch schon jüngere Frauen davon betroffen sind.

Betroffene klagen auch über Schmerzen, vor allem Kopfschmerzen, die häufig wiederkehren, Migräne und Rückenschmerzen. Oft steht die Erschöpfung im Vordergrund. 

Die Erschöpfung ist massiv und beeinträchtigt stark, sodass die jungen Frauen sich nicht in der Lage fühlen, so zu leben wie Gleichaltrige. Sie sagen: «Ich bin im Grunde immer erschöpft, fühle mich selten richtig fit.»

Bei vielen Betroffenen stehen auch depressive Verstimmungen im Vordergrund. Das ist für mich als Psychologin besonders wichtig zu wissen, denn man muss schon genau hinschauen, damit man eine Depression, die mit einer Fibromyalgie einhergeht, von einer klinischen Depression unterscheiden kann.

Ganzheitliche Betrachtung der Beschwerden

Mit dem neuen Wissen über Fibromyalgie beginnt eine ganzheitliche Betrachtungsweise der Patienten. 

Ärztinnen sagen nicht mehr zu mir: «Das fällt in deinen Bereich, das ist psychisch.» 

Und ich denke nicht mehr, es wäre ein rein medizinisches Problem, das mit der Psyche nichts zu tun hat, wenn es um Erschöpfung geht, aber auch nicht bei häufigen Erkältungen, chronischen Blasenentzündungen oder Nebenhöhlenentzündungen, Reizdarm, Lebensmittelunverträglichkeiten und Hautausschläge, Schmerzen vor oder während der Periode oder Schlafstörungen. 

All dies, besonders, wenn Sie mehrere dieser Symptome von sich kennen (nicht zwingend alle), kann ein Hinweis darauf sein, dass es sich um eine einzige Erkrankung handelt, die ganz und gar nicht psychisch ist. Nämlich die Fibromylagie.

Neue Erkenntnisse über Fibromyalgie

Über die Neuropsychologie sind viele neue Erkenntnisse dazugekommen. Schmerz wird längst nicht mehr als Einbildung angesehen, sondern als real verstanden. 

In Gehirnscans kann man sehen, dass chronische Schmerzen in den gleichen Arealen verarbeitet werden wie sichtbare körperliche Verletzungen. 

Hinzu kommen neuere Erkenntnisse über genetische und biochemische Abläufe, die alle ein neues Bild über die Erkrankung ergeben. 

So weiß man inzwischen, dass Fibromyalgieerkrankte eine gestörte Mitochondrientätigkeit haben. 

Mitochondrien sind winzige Bestandteile einer jeden Zelle. Sie sind verantwortlich für die Energieversorgung in unserem Körper. Wenn sie nicht richtig arbeiten, dann fehlt es uns an Kraft und Energie für alles. Arbeiten die Zellen nicht richtig, wird Nahrung, die wir zu uns nehmen, nicht richtig verstoffwechselt und es fehlt dem Körper an wichtigen Substanzen, um gesund zu funktionieren. 

Die Folge sind Erschöpfung, nicht erholsamer Schlaf, Abnehmen funktioniert nicht, Lebensmittelunverträglichkeiten, häufige Erkältungen und nicht zuletzt Schmerzen in den Muskeln und Sehnen.

Der Körper kann einfach nicht mehr reibungslos arbeiten

«Energiemangelerkrankung wäre die passendere Bezeichnung.» Diese Feststellung machte Dr. St. Amand, der seit 60 Jahren die Fibromyalgie erforscht. 

Seine Theorie wird in den letzten Jahren zunehmend von Forschungsergebnissen aus der ganzen Welt gestützt. 

Man hat genetische Veränderungen gefunden und veränderte Proteine, die auf eine Fibromyalgie hinweisen. Derzeit wird an Bluttests gearbeitet, die die nächsten Jahre auf den Markt kommen werden.

Was bedeutet das für meine Arbeit?

  • Haben Sie häufig Kopf- oder Rückenschmerzen?
  • Schmerzen Ihre Gelenke?
  • Haben Sie Taubheitsgefühle in Fingern oder Zehen?
  • Schmerzen Ihre Beine oder Knie?
  • Fühlen Sie sich oft erschöpft, bzw. nie richtig fit und kraftvoll?
  • Sind Sie nach körperlicher Anstrengung kaputter als andere Menschen?
  • Müssen Sie viel schlafen?
  • Sind Sie trotz Schlaf nicht ausgeruht?
  • Haben Sie den Eindruck, dass Sie immer weniger Kraft haben?
  • Fühlen Sie sich oft depressiv und haben keine zufriedenstellende Erklärung dafür, woher diese Stimmungen kommen?
  • Scheint Ihnen Ihr Leben mühsam und schwierig?
  • Sind Sie oft lustlos und mutlos?
  • Haben Sie viele Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten?
  • Leiden Sie an Bauchschmerzen?
  • Müssen Sie oft zur Toilette?
  • Haben Sie oft aus heiterem Himmel schlechte Laune und sind gereizt?
  • Werden diese Beschwerden vor der Periode mehr?
  • Ist Ihre Periode schmerzhaft?
  • Sind Sie häufig zerstreut und vergesslich?
  • Können Sie sich schlecht konzentrieren?
  • Fällt Ihnen Lesen und Lernen zunehmend schwerer?
  • Sind Ihnen andere Menschen und Geräusche oft zu viel?
  • Halten Sie sich häufig für zu sensibel oder schwierig?

Wenn Ihnen mehrere der genannten Symptome bekannt sind, dann lohnt es sich, darüber nachzudenken und nachzuforschen, ob nicht eine einzige Erkrankung dahinter steckt, statt die Symptome als einzelne Erscheinungen zu behandeln.

Fibromyalgie Symptome Elke Weigel

Schocks, Unfälle und Traumata sind oft die Auslöser

Schocks, Unfälle und Traumata sind oft der Auslöser der Fibromyalgie.

Das ist auch der Grund, warum in meiner Praxis so viele Patientinnen ähnliche Beschwerden zeigen.

Mein Schwerpunkt Trauma und Körperarbeit führt viele Frauen zu mir, die mit einem körperlichen Ansatz Hilfe finden.

Bekannt ist, dass Traumapatientinnen häufig körperliche Schmerzen haben. Man spricht dann von Körpererinnerungen oder Verspannungen aufgrund der traumatischen Erlebnisse.

Aber es ist auch bekannt, dass viele Traumapatientinnen Fibromyalgie oder das chronische Erschöpfungssyndrom entwickeln.

Noch sind die genauen Zusammenhänge nicht bekannt, es könnte sein, dass die Fibromyalgie durch ein Trauma, einen Unfall oder einen Schock zum Ausbruch kommt, wenn eine genetische Disposition da ist. Da man verschiedene genetische Marker gefunden hat, können einzelne Menschen unterschiedlich schwer betroffen sein und unterschiedliche Symptome aufweisen und die Symptome in unterschiedlichen Altersstufen zum Vorschein kommen.

Zusätzliche Stressoren wie schwierige Lebenssituationen kommen noch hinzu.

Aber auch die individuelle körperliche Verfassung spielt eine Rolle. Frauen, die immer viel Sport gemacht haben, vielleicht sogar Leistungssport, haben viele gesunde Mitochondrien, da diese über Bewegung gebildet werden, und können Schmerzen über lange Zeit gut kompensieren, weil dann der Schmerzlevel, also die Schmerzempfindlichkeit, höher ist.

Man empfiehlt, dass Schmerzpatienten sich bewegen sollen, weil das die Schmerzsymptomatik verbessert. Allerdings heilt Bewegung keine Fibromyalgie.

Psychische Bewältigungsstrategien, die man in der Therapie erlernen kann, bringen Erleichterung, Selbstfürsorge ist immer wichtig und gut für jeden Menschen. Aber auch dies heilt keine Fibromyalgie. Die Krankheit ist körperlich bedingt, die Zellen arbeiten nicht in vollem Umfang und so wird die Krankheit und damit die Schmerzen fortschreiten und die Erschöpfung zunehmen, zusätzliche Symptome, die man vielleicht gar nicht damit in Zusammenhang bringt, tauchen häufiger auf.

Aber bevor das Zukunftsbild zu düster wird, will ich schnell zum wichtigsten Punkt kommen: Es gibt ein Medikament und eine Behandlungsmethode, die Fibromyalgiesymptome verschwinden lässt.

Dr. St. Amand, der in Los Angeles seine Praxis hat, ist Endokrinologe und hat entdeckt, dass ein altes, völlig nebenwirkungsfreies Medikament die gestörte Zellaktivität wieder herstellt. Es heißt Guaifenesin.

Gestörter Energiestoffwechsel ist die Ursache

Über seine Erfahrung mit Fibromyalgie entwickelte er die Theorie, dass im Zellstoffwechsel folgendes Problem entsteht: Es bleiben zu viele Phosphate in den Zellen.

Eigentlich werden sie im Energiestoffwechsel in die Zellen hinein geschleust, wo zusammen mit Kalzium aus ATP Energie entsteht. Dann muss das Phosphat wieder aus den Zellen hinaus. Aber das ist bei Fibromyalgieerkrankten nicht der Fall. In den Zellen häufen sich dadurch immer mehr Phosphate an, die Zellfunktion kommt nicht zur Ruhe, denn die Zelle will die überschüssigen Phosphate unbedingt loswerden, ja sie muss sie eigentlich loswerden, um gesund funktionieren zu können.

Ein genetischer Nierendefekt führt aber dazu, dass die Phosphate nicht ausgeschieden werden können. So verbleiben sie im Körper, aber nicht im Blut, dort kann man sie nicht messen. Sie werden zurückgeschickt, zuerst in Knochen, Sehnen, Bänder, dann in Muskeln, wo die Ablagerungen mit Zellwasser umgeben werden. Diese Schwellungen kann man sogar ertasten.

Physiotherapeuten können sie fühlen, wissen aber in der Regel nicht, dass es sich um typische Verhärtungen und Schwellungen bei Fibromyalgie handelt.

Eine Physiotherapeutin sagte mir, dass sie sich bei manchen Patientinnen wunderte, was das für Schwellungen sind, die sich nicht wegmassieren lassen, sondern sogar mehr Schmerzen verursachen, wenn man darauf drückt.

Umdenken kann jetzt beginnen

Die Therapie ist im Grunde einfach:

Man nimmt Guaifenesin, das dafür sorgt, dass die abgelagerten und überschüssigen Phosphate aus dem Körper abtransportiert werden.

Ausschwemmen wird das genannt.

Guaifenesin hat keine Nebenwirkungen, es wird sogar von Babys sehr gut vertragen und ist quasi in jedem Hustenlöser enthalten.

Es ist in jeder Apotheke erhältlich ohne Rezept.

Der erste Einsatzbereich von Guaifenesin ist als Schleimlöser, aber wie viele Medikamente hat es auch noch eine weitere Wirkungsweise, die viele Jahre in Vergessenheit geraten war.

Vor 200 Jahren verwendete man es bei Gichterkrankungen, weil man wusste, dass es Stoffe aus dem Körper spült. Diese Funktion können wir uns heute wieder zu Nutze machen – für die Fibromyalgie.

Wie können Sie wissen, ob Sie Fibromyalgie haben?

Haben Sie sich in den Symptomen in meiner Übersicht wiedergefunden?

Dann besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit.

Zusätzlich können Sie sich mit einer einfachen Untersuchung zusätzliche Sicherheit verschaffen. Dem Kartieren.

Nach Dr. St. Amand haben 100 % aller Fibromyalgieerkrankter typische Schwellungen und Verhärtungen auf dem linken Oberschenkel, am Rücken und an den Ellenbogen und weitere am ganzen Körper.

Diese Schwellungen verschwinden mit der richtigen Dosis Guaifenesin innerhalb von drei Wochen.

Im Laufe von mehreren Monaten reinigt sich der Körper mithilfe des Guaifenesins und die Beschwerden lassen nach.

Sobald das abgelagerte Guaifenesin abtransportiert ist, hilft das Guaifenesin dabei, dass der Körper kein neues einlagert.

Daher muss man das Medikament ein Leben lang einnehmen.

Dafür bekommen die Betroffenen wieder Energie, die Schmerzen verschwinden, Kraft kehrt zurück, die Depressionen, die durch die Ablagerungen verursacht wurden, hören auf.

Diese Depressionen sind durch mangelnde Hormonproduktion entstanden, da alle Bereiche des Körpers betroffen sein können, also auch das Gehirn.

Alles wirklich so einfach? Wo ist der Haken?

Den ersten Nachteil habe ich schon benannt: Man muss das Guaifenesin ein Leben lang einnehmen, um beschwerdefrei zu sein.

Das Guaifenesin heilt die Fibromyalgie also nicht, sondern hilft dem Körper nur dabei, dass er nicht wieder mit Phosphaten belastet wird.

Der zweite Nachteil: Das Ausschwemmen der Phosphate verursacht Beschwerden.

Diese sind aber nur vorübergehend. Eine Zeit lang spürt man, dass der Körper arbeitet. Die Nieren schaffen es nicht, so schnell alles abzutransportieren, wie sie das Phosphat «angeliefert» bekommen, dadurch, dass das Guaifenesin es aus den Zellen herauslöst, und es muss kurzzeitig zwischengelagert werden, da es nicht im Blut bleiben kann.

Daher spüren die Betroffenen ihre Beschwerden etwas stärker. Dabei achtet man darauf, dass sie noch tolerierbar sind.

Aber das Gute ist, dass jeder Schmerzschub eine positive Funktion hat: Er bringt den Körper ein Stück weiter in Richtung Beschwerdefreiheit.

Es folgen immer mehr gute und schmerzfreie Tage, Tage mit mehr Energie und Lebensfreude.

Wie viele Tage das sein werden, lernt man mit der Zeit. Es ist bei jedem Menschen anders. Aber nach 4-6 Monaten mit der richtigen Dosis werden die guten Tage und Phasen deutlich länger sein als die schlechten.

Eine Besonderheit muss noch beachtet werden

Guaifenesin ist ein super Medikament, das hervorragend die Phosphate herauslösen kann und den Nieren dabei hilft, 8 Mal schneller das Phosphat auszuscheiden.

Doch es wird in seiner Arbeit behindert, wenn ein bestimmter Stoff ihm in die Quere kommt: Salizylate.

Ich hatte, bevor ich mich mit Guaifenesin beschäftigte, noch nie von Salizylaten gehört und dachte, das wäre was «Esoterisches», aber so ist es nicht. Fast jede Pflanze enthält sie, es sind körpereigenen Pflanzenschutzmittel.

Aspirin ist voll davon, das erkennt man am pharmakologischen Namen: Acetylsalizylsäure. Daher darf man kein Aspirin einnehmen. Ibuprofen oder Paracetamol sind aber möglich. Auch stärkere Schmerzmittel, wie Novalgin, Amitriptylin oder Tramadol, genauso wie Antidepressiva, sollte man sie brauchen, können eingenommen werden.

Man wird sie nach ein paar Monaten nicht mehr brauchen, weil die Schmerzen deutlich weniger werden.

Tee, Minze und Tabak enthalten viele Salizylate, darauf muss man also zwingend verzichten. Das mag für manche schwer sein. Kaffee blockiert nicht.

Ein weiterer großer Posten sind auf die Haut aufgetragene pflanzliche Stoffe. Nur Weizenkeimöl, Reiskeimöl, Maiskeimöl, Sojaöl kann verwendet werden, ohne dass das Guaifenesin in seiner Arbeit gestört wird. Tierische Öle, wie Lanolin oder Emuöl sind kein Problem, Bienenwachs auch nicht, genauso wie alle Buttern. Kakaobutter, Sheabutter sind gut kompatibel. Kokosbutter oder Kokosöl allerdings nicht.

Lesen Sie mehr über Salizylate in einem weiteren Artikel auf meiner Seite.

Am Anfang muss man sich also komplett umstellen und alle Hautpflegerodukte überprüfen, ob sie pflanzliche Stoffe enthalten oder Bestandteile, die auf – SAL enden. Diese Einschränkungen sind unangenehm, vielleicht auch lästig, aber machbar. Der Gewinn ist unendlich viel größer.

Was können Sie nun also tun, wenn Sie vermuten oder sich sicher sind, dass sie Fibromyalgie haben?

Fibromyalgie wird als eine Ausschlussdiagnose gestellt. Das heißt, alle Symptome können keiner anderen Erkrankung zugeordnet werden und sind in der Summe ein Hinweis auf Fibromyalgie. Welche Symptome sind das?

Erschöpfung, unerholsamer Schlaf, Kopf-, Rücken oder Gliederschmerzen seit mehr als 3 Monaten an mehreren Stellen des Körpers, Migräne.

Hinzukommen kann Reizdarmsyndrom, Depressionen, Vulvodynie und andere Symptome.

Nach den Erkenntnissen von Dr. St. Amand zählen noch andere Symptome zur Fibromyalgie, die Sie vielleicht auch kennen.

Das chronische Erschöpfungssyndrom hat, seiner Theorie nach, die gleiche Ursache.

Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, das Gefühl eines Nebels im Kopf sind auch typische Symptome. Unruhige Blase. Licht-, Geruchs- Geräuschempfindlichkeiten. Ohrgeräusche, Schwindelgefühl. Wachstumsschmerzen als Kind. Ein- und Durchschlafprobleme.

Die vielfältigen Symptome machen Sinn, wenn man bedenkt, dass durch den Energiemangel in den Zellen, viele Bereiche des Körpers nicht mehr richtig arbeiten können.

Kartierung und  Dosierung

Die Tastuntersuchung, mit der man die Verhärtungen und typischen Schwellungen findet, nennt man „Kartieren“.

Sie können sich von mir kartieren lassen. 

Bevor Sie mit der Guaifenesineinnahme beginnen, müssen Sie die Pflegeprodukte auf Salizylate überprüfen und gegebenenfalls austauschen.

Danach können sie Guaifenesin in Retardwirkung einnehmen nach folgendem Schema, um Ihre individuelle Dosis zu finden:

1. Woche: Morgens und abends jeweils 1 Kapsel mit 300 mg Langzeitwirksames Guaifensin in Zellulosekapseln.

Ich empfehle die Kapseln, die in der Husarenapotheke hergestellt werden. Fibro-Guai 300 mg MC

(nur 23,90 € für 100 Kapseln)

Falls Sie in dieser Zeit verstärkte Beschwerden bekommen, haben Sie entweder Ihre Dosis schon gefunden, oder sind sehr schwer betroffen und/oder reagieren sehr sensibel auf das Medikament.

Die meisten Betroffenen brauchen zwischen 1200 und 1800 mg am Tag. Das heißt morgens und abends jeweils 600 mg oder 900 mg.

Falls Sie also in der ersten Woche keine verstärkten Beschwerden bemerken, nehmen Sie diese höhere Dosis für 4 Wochen und beobachten wie Ihr Körper reagiert.

Empfehlenswert ist es, mit erfahrenen Guaifenesinanwendern zu sprechen, wenn Sie unsicher sind. Oder machen Sie mit mir einen Termin aus.

Perspektivenwechsel und gute Aussichten auf Beschwerdefreiheit

Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich auf die Guaifenesin-Therapie aufmerksam wurde, denn auf diesem Weg kann ich sehr vielen Frauen helfen, ihre Beschwerden loszuwerden.

Seit 2017 beschäftige ich mich intensiv damit, habe eine Fortbildung dazu gemacht, das Kartieren erlernt und begleite seitdem etliche Patientinnen.

Es ist kein einfacher Weg, man nimmt keine Pille und alles ist weggezaubert.

Es ist aber ein Weg, der Körper und belastete Psyche gleichermaßen wichtig nimmt.

Es verschwinden davon nicht alle psychischen Probleme, wegen derer eine Frau zu mir in Therapie gekommen ist, aber ohne Schmerzen, ohne riesige Erschöpfung und unerklärliche depressive Einbrüche ist der therapeutische Prozess leichter zu bewältigen.

Zu wissen, dass nicht alles psychisch ist, ist für die Betroffenen eine Erleichterung.

Schuldgefühle fallen weg und die Vergangenheit wird anders bewertet, wenn man versteht, dass Vieles, was man erlebte körperliche bedingt war.

So sagte eine Patientin: «Ich verstehe jetzt, dass ich einfach keine Kraft hatte und gar nicht faul war oder träge, ich konnte wirklich nicht.»

«Ich war nicht dumm, ich konnte mich nicht konzentrieren. Das erklärt, warum es an einem Tag lief, an einem anderen nicht.»

Ich möchte ganzheitlich schauen und helfen, und dieses Wissen über Fibromyalgie und die Guaifenesintherapie trägt dazu bei.

Sie können gerne einen Beratungstermin mit mir ausmachen, sich bei mir kartieren lassen und dann gegebenenfalls in der Gaifenesinanwendung begleiten lassen.

Guaifenesin und Salizylate

Guaifenesin arbeitet an den Zellen, aber auch an den Nieren, damit dein Körper schmerzfrei werden kann.

Leider gibt es einen Stoff, der diesen Prozess stören kann. Salizylate. Das ist nichts Esoterisches, sondern ein Wirkstoff in jeder Pflanze.

Erfahren Sie mehr darüber, was Sie tun können, damit das Guaifenesin optimal für Sie arbeitet.

Guaifenesin und Ernährung

Damit Guaifenesin dem Körper helfen kann, die Phosphate auszuschwemmen muss man ein paar wenige Ernährungsregeln einhalten.

Im nächsten Beitrag finden Sie dazu mehr Informationen:

Hypoglykämie und Fibromyalgie

Schmerzen und Erschöpfung können auch durch Hypoglykämie, also eine Kohlenhydratunverträglichkeit ausgelöst und verschlimmert werden.

In diesem Beitrag gibt es dazu mehr Informationen:

Mehr Infos über Fibromyalgie?

Am Anfang ist das alles wirklich viel und klingt sehr kompliziert. 

Gerne helfe ich Ihnen dabei, die Zusammenhänge besser zu verstehen:

  • Haben Sie Fibromyalgie?
  • Welche Beschwerden sind psychisch aufgrund von Traumata und schweren Lebensereignissen?
  • Haben Sie Hypoglykämie?
  • Welche Ernährungsform ist am besten für Sie?

Umfangreiche Informationen finden Sie im Buch von Dr. St. Amand.

Dr. Melissa Congdon erklärt in ihrem Kurzfilm die Behandlungsmethode mit Guaifenesin.

Webseite von Dr. Norbert Kurland (Israel).

Dies ist eine sehr informative Webseite zur Guaifenesintherapie.

Sie können auch meinen Newsletter abonnieren und rechtzeitig erfahren, wann ich einen neuen Blogartikel mit Informationen und Körperübungen veröffentliche.

Hier zum Beispiel eine kostenlose Audioaufnahme bei Schlafstörungen

Neuste Forschungsergebnisse über Fibromyalgie

Ein Artikel auf der Webseite Doc-Check stellt die neusten Forschungsergebnisse anschaulich zusammen. Fibromyalgie wird längst nicht als ein „Muskelfaserschmerz“ oder eine Art von Rheuma verstanden. Die Untersuchungsergebnisse stützen Dr. St. Amands Theorie.

Hilfe und Unterstützung

Es ist gar nicht einfach, zu unterscheiden, ob ein psychischen Problem vorliegt oder eine Fibromyalgie die Ursache für bestimmte Beschwerden ist. Manchmal kommt auch beides zusammen.

In einem psychologischen Gespräch und mit einer Kartierung kann ich Ihnen genauere Informationen geben, so dass Sie die beste Behandlungsmethode finden.

Gerne können Sie mir für Terminanfragen schreiben. Meine Praxis ist in Stuttgart- Uhlbach.

Das Wichtigste ist Wohlbefinden in Ihrem Körper!

Körperfrohe Grüße

Elke Weigel

Rechtliche Hinweise: Ich bin keine Medizinerin und kann nur Hinweise auf eine mögliche Fibromyalgieerkrankung geben, die sich auf die Leitlinien bezüglich des Fibromyalgiesyndroms beziehen und soweit mir das als Psychologin möglich ist. 

Eine abschließende Diagnose kann nur vom Arzt gestellt werden. 

Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht aus meiner Praxis und stellt keine Handlungsanweisung oder Behandlungsempfehlung dar.

Ich gebe keine Beratungen per Mail oder Telefon. Gerne können Sie für ein psychologisches Beratungsgespräch einen Termin vereinbaren.

Weitere Informationen und Körperübungen

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