In Harmonie mit meinem Körper Tag 15

15 - In Harmonie mit meinem Körper Weihnachten genießen

Astrid Lingren hat eine wunderbare Kunst beherrscht: Das Schauen. Ohne Müssen, ohne Bewerten.

Du brauchst dafür keinen Rückzugsort, du kannst es überall tun. Halte inne und schaue einfach nur.

Bewerte nicht, was du siehst und du wirst merken, wie alle deine Sinne wach werden und du mehr siehst, hörst, riechst …

Gönne dir doch solche Momente, dein Körper dankt es dir!

Jetzt gleich, eine Minute 😉

Was hast du erlebt?

Schreibe ein paar Stichworte dazu in dein Notizbuch.

Bei mir ist es zum Beispiel so, dass sich jedes Mal sofort merke, dass ich mehr höre, wenn ich anfange, wertfrei umherzusehen. Anscheinend tritt bei mir das Hören immer in Hintergrund, wenn ich beschäftigt bin.

Und meine Zusammenfassung: Der Augenblick wird lange und kostbar.

Ich wünsche dir einen harmonischen Tag!

Elke Weigel

9 Gedanken zu „In Harmonie mit meinem Körper Tag 15

  • 15. Dezember 2017 um 10:59
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    Ich sehe viele Kleinigkeiten und auch Kurioses, das mir vorher nicht aufgefallen ist. Erschrocken bin ich darüber, dass ich doch vieles bewertet habe. Müdigkeit und Traurigkeit haben sich erst in der Ruhe gemeldet. Trotzdem wollte ich nur immer weiter so sitzen und schauen. Und das Bewerten dann vielleicht irgendwann bleiben lassen können.

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  • 15. Dezember 2017 um 11:00
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    Und meine Zusammenfassung:

    Immer weiter nur sitzen und schauen und fühlen.

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    • 15. Dezember 2017 um 12:31
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      Ja, das ist spannend, was man auf einmal alles sehen, hören und riechen kann, wenn man einfach nur schaut. Diese vielen kleinen Details sind wunderbar interessant.

      Um das Bewerten abzuschalten, kannst du folgendes versuchen: Beschreibe laut oder still in Gedanken, was du siehst: „Diese Pflanze hat grüne und braune Blätter.“ Oder „Diese Tasse steht auf den Tisch neben dem Teller.“ Statt zu denken: „Oje, ich habe den Tisch noch nicht abgeräumt und meine Pflanzen sind ungepflegt und zu wenig gegossen.“
      Auch nicht: „Die Tasse sollte nicht da stehen.“
      Schau wie eine Künstlerin, die die Details eines Arrangements betrachtet, das sie malen oder fotografieren will.
      Es braucht kein Bedürfnis aufkommen, etwas daran zu verändern.

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  • 15. Dezember 2017 um 14:21
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    Es war erholsam einfach nur zu schauen, nachdem ich zunächst Unruhe und Einsamkeit gespürt habe. Aber Dein Tipp mit einer leisen inneren Stimme zu beschreiben was ich sehe, hat das Gedankenkarussel ruhiger gemacht. Ich sehe plötzlich mit wieviel Liebe ich meine Wohnung mit selbst gebastelten Dingen dekoriert habe und wieviel Details mich umgeben. Ich komme mir vor wie bei einer Art meditativen Sightseeing Tour, nur das ich mich nicht fortbewegen, sondern in einem Raum verweile und ruhig da sitze. Es ist wunderbar die Staubflusen zu sehen und nichts machen zu müssen
    …sie gehören zum momentanen Augenblick einfach dazu.

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  • 15. Dezember 2017 um 17:03
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    Ja, die Staubflusen dürfen einfach da sein! 🙂 Sie gehören zum Leben dazu.

    Wie schön, dass du deine Sachen würdigen konntest und feiern und damit anerkennen, dass DU das gemacht hast. Du hast das gut gemacht!

    Es klingt nach totalem Ankommen bei dir und in deinem Raum.
    So ist es! Nichts ist zu tun, als zu sein, da zu sein, bei dir zu sein …

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  • 15. Dezember 2017 um 18:29
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    juhu, ich muß nix machen und darf einfach nur schauen – so ein luxus! der nicht mal was kostet, außer zeit – und das ist das kostbarste, was wir haben, finde ich

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  • 15. Dezember 2017 um 18:52
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    Wenn man nur schaut, dann spürt man endlich auch mal, dass Zeit DA ist, nicht wahr?
    Sie dehnt sich aus.
    Und die Dinge, die uns umgeben, die uns gehören und die uns lieb sind, werden wieder sichtbar.

    Frohes Schauen euch allen!

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  • 16. Dezember 2017 um 20:57
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    Wenn ich nur schaue, dann öffnen sich neue Welten. Mein Gehör wird sehr viel feiner. Ich höre sonst auch sehr gut und doch…. ist es noch eine Spur anders.
    Gestern habe ich den Regen erst bewertet. Oh nee, schon wieder Regen. Und dann konnte ich einfach schauen, was er tut. Auf meiner Fensterscheibe sammelten sich kleine Tropfen, die langsam dieselbige hinunterliefen. Dann war da ein leises trommeln, als die Tropfen auf die Fensterscheibe trafen. Es bildeten sich viele verschiedene Muster und dann kam noch ein bischen Schnee, der sich dazu gesellte. Plötzlich hatte ich eine ganz andere Sicht und Wahrnehmung auf Regen. Es war einfach nur berührend, spielerisch und neugierig. Leicht eben! Froi,froi,froi

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  • 17. Dezember 2017 um 10:00
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    Ich freue mich mit dir, Meike!
    Du hast die Schönheit des Regens mit Leichtigkeit gesehen.

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