Test kennenlernen: 1. Frage

Wie wach oder wie müde fühlst du dich gerade?

Streiche mit angenehm fester Hand zügig deine Arme ab. Streiche deinen Nacken aus und reibe dein Gesicht. Dann schieße die Augen, atme tief durch und spüre in deinen Körper hinein. 

Wie wach oder müde bist du gerade?

Klicke auf den entsprechenden Button. (In der Testversion kannst du nur „etwas müde“ anklicken)

Wenn du dir nicht sicher bist, dann lies unten weiter und probiere die Übungen aus.

Wie müde oder erschöpft bin ich wirklich?

Vielleicht fällt es dir schwer zu spüren, wie müde du bist.

Wir sind es gewöhnt, Müdigkeits- und Erschöpfungsgefühle zu übergehen, denn sie sind in vielen Situationen nicht erwünscht und erlaubt.

– Kurz nach dem Aufstehen schon müde? Das kann doch nicht sein, sagst du dir vielleicht.

– Du zählst nach, wie viele Stunden du geschlafen hast und meinst, das müsste reichen?

– Mittags oder Nachmittags müde? Das darf nicht sein!

– Abends müde? Nein, du hast ja noch so viel vor.

Also übergehst du das Gefühl und bemerkst nur ein Bedürfnis nach Kaffee, Cola, Süßem oder anderem Essen.

Du denkst, dass du wach und fit sein solltest und kannst nicht spüren, wie es wirklich ist?

Dann versuche diese Körperübung:

Kritzelbild zum Körpergefühl

Streiche mit flachen Händen deinen Körper vom Kopf bis zu den Füßen ab.

Du kannst dabei die Augen schließen oder offen lassen. Mach es, wie es dir gut tut.

Bewege deine Hände zügig und angenehm fest über deinen Körper. Das soll kein Streicheln sein, sondern ein angenehmes Abstreichen.

Danach spüre, wie sich deine Augenpartie anfühlt.

Wie fühlen sich deine Schultern an? 

Deine Arme?

Deine Körpermitte?

Dein Rücken?

Deine Beine?

Welche Farbe hat deine Wachheit-Müdigkeit?

Male ein Rechteck auf ein Blatt Papier und fülle die gesamte Fläche mit einer Farbe, die zu deiner Wachheit-Müdigkeit passt.

Hier siehst du ein Beispiel.

Sei frei, es zu gestalten, wie du magst!

Für eine bessere Körperwahrnehmung

Am Anfang ist es hilfreich, wenn du jedes Mal diese Übung machst, bevor du entscheidest, wie müde oder wach du gerade bist.

Deine Körperwahrnehmung wird schnell besser werden.

 

Wachheit ein Problem?

Sich wach und munter fühlen, kann auch ein Problem sein, wenn du dir das in einer bestimmten Situation nur schwer erlauben kannst.

– Vielleicht willst du viel lieber etwas anders tun als das, was gerade von dir erwartet wird?

Dann kann die Munterkeit, die du spürst, ein Problem sein, und unbewusst unterdrückst du das Gefühl. Es entwickelt sich dann zu Unruhe und Greiztheit.

Wenn du dich wach, fit und munter fühlst, dann wirst du vielleicht lauter und lebendiger als dein Umfeld es gerne sieht.

Bremst du dann dein Temperament aus, um nicht anzuecken?

Du siehst, es ist spannend, genau zu spüren, wie es dir wirklich geht.

Tanztherapie Stuttgart

Für euch, von euch

Schreibe in den Kommentaren oder in einer Mail, wie du die Frage nach Wachheit und Müdigkeit beantworten konntest.

Was fällt dir schwer? Gibt es Tageszeiten, zu denen es dir leichter fällt zu spüren, wie es dir geht?

Welche Erfahrungen hast du mit dem Ausstreichen und dem Malen gemacht?

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