Heute erfährst du, was im Gehirn passiert, wenn du einen Körperbereich nicht leiden kannst und wie meine Audio-Aufnahme „Entdeckungsreise“ dir helfen kann, das zu verändern.
Statt verändern, wahrnehmen
Es gibt einen Bereich deines Körpers, den du nicht magst, von dem du meinst, er sollten anders aussehen. Deswegen bist du hier. Du kämpfst mit dieser Körperstelle und da du sie so nicht haben willst, wie sie ist, bekommst du das Gefühl, sie würde nicht zu dir gehören. So entsteht ein Paradox: Einerseits spürst du diese Stelle unangenehm deutlich, andererseits wendest du dich aber auch von ihr ab, weil du sie nicht leiden kannst.
Was passiert, wenn man einen Körperbereich nicht leiden kann?
Körperstellen, die du nicht magst, kannst du nicht auf die gleiche Art wahrnehmen, wie neutrale oder angenehme Körperstellen. Durch die negativen Gefühle werden sie wie abgeschnitten von dir. Wie kann man sich das vorstellen?
Dazu ist es gut, sich das Gegenteil anzusehen:
Eine harmonische Wahrnehmung
Hier ist alles miteinander verbunden:
die sinnliche Wahrnehmung (Größe, Beschaffenheit, Bewegung der Körperstelle)
die Körperempfindungen (wie geht es einer Stelle? Temperatur, Schmerzen, Spannung etc.),
die Gefühlen und Gedanken über eine Körperstelle
Bei einem ungeliebten Körperteil fehlt diese Harmonie
Ein Beispiel: Wenn du deinen Bauch nicht leiden kannst, weil er nicht deinen Schönheitsidealen entspricht, hegst du kritische Gedanken. Du bewertest ihn negativ und entwickelst negative Gefühle: Hass, Abneigung und das Gefühl, ihn verändern zu müssen. Und daraus entstehen negative Körperempfindungen wie Anspannung oder Taubheit, in einem Bereich.
Durch die Anspannung verschlechtert sich die Durchblutung. Anspannung und fehlende Durchblutung führen dazu, dass weniger Signale aus dieser Körperregion zum Gehirn gesendet werden.
Auch wenn man sich emotional von einer Körperstelle abwendet, werden weniger Signale aus diesem Bereich wahrgenommen.
In deinem Bewusstsein kommen dann kaum noch Signale an oder lauter verzerrte.
So kann es passieren, dass eine Körperstelle falsch oder gar nicht mehr wahrgenommen wird.
Du hast dann das Gefühl, der Bauch sei viel dicker und schrecklicher als er in Wahrheit ist. Er sitzt dann wie ein Fremdkörper an dir fest.
Gleichzeitig ist aber mit diesem Körperteil alles in Ordnung, es ist nicht krank, nur ungeliebt. Die positiven Signale, die dieses Körperteil sendet, bzw. senden könnte, registrierst du gar nicht, da die negative Bewertung dies verhindert.
Diese reduzierte Wahrnehmung kann so stark sein, dass du nicht mehr in der Lage bist, deinen Körper objektiv wahrzunehmen.
Sogar die Repräsentation in Gehirn kann verändert werden
Für jedes Körperteil gibt es im Gehirn ein Areal, wo es wahrgenommen wird. Jedes Körperteil wird also in unserem Gehirn abgebildet. Die Hände nehmen dabei zum Beispiel einen sehr großen Bereich ein, weil sie sehr viele Nerven enthalten und auch sehr viele Signale an das Gehirn zurücksenden.
Wird ein Körperteil angespannt und folglich nur eingeschränkt bewegt, werden weniger Signale ans Gehirn gesendet und das entsprechende Areal im Gehirn schrumpft. Das ist dann eine verkleinerte Repräsentation.
Diese Vorgänge können rückgängig gemacht, bzw. geheilt werden. Meine Aufnahme „Entdeckungsreise“ hilft dabei!
Insgesamt tragen alle Übungen auf dieser Forschungsreise dazu bei, dass du deinen Körper deutlicher und damit positiver wahrnehmen lernst. Die Bereiche auf deiner inneren Körperlandkarte, die mit guten Gefühlen verbunden sind, werden mehr und vergrößern sich. Die Stellen, die dir zu schaffen machen, werden wieder vollständig wahrgenommen und damit nicht mehr abgeschnitten oder ausgeblendet. Sie können sogar wieder wachsen.
Und du wirst dich stärker, zufriedener und selbstbewusster fühlen.
Gedanken allein bewirken gar nichts
Jetzt wird auch klar, warum es nicht reicht, wenn du darüber nachdenkst oder dir sagst, dass du ja diesen oder jenen Bereich deines Körpers mögen und akzeptieren willst. Wenn du Veränderungen bewirken willst, kannst du viel mehr erreichen, wenn du die Bereiche wirklich spüren kannst.
Bewegung und Spüren-können ist der Schlüssel
Wir haben diese Woche mit dem Wahrnehmen und dem Spüren-lernen begonnen. Die neue Audio-Aufnahme gehört dazu.
Wie und welche Bewegungen wirken, erzähle ich in der nächsten Woche.
Harmonie erlangen
Es geht in dieser Audio-Übung nicht darum, dass sie unbehagliche Stelle verschwindet! Im Gegenteil, wie soll Beachtung bekommen und eher neutral wahrgenommen werden.
Dann wird die Verbindung zum Gehirn wieder stärker und dadurch eine harmonische Wahrnehmung möglich.
Die Folge ist: Du fühlst dich schöner, zufriedener und selbstbewusster. Du empfindest Harmonie mit deinem ganzen Körper.
Ein neuer Weg
Versuche mit mir einen neuen Weg. Ich bin überzeugt davon, dass du die Stelle, die du an dir kritisierst, eigentlich gar nicht richtig kennst.
Ich werde deswegen deine so genannte „Problemzone“ auch anders benennen. Sie ist dein unbekannter Bereich. Die Körperstelle, die du erforschen kannst.
Es sind in Wahrheit unbekannte Körperbereiche, die dir nicht gefallen
Wozu soll das gut sein?
Die Übung, die du gleich anhören wirst, wirkt auf zweierlei Weise. Sie regt dich dazu an, einer Körperstelle mit Achtsamkeit und Wohlwollen zu begegnen, die du sonst „einfach nur weghaben“ willst.
Du kannst die neue Erfahrung machen, wie es ist, nicht gegen sich zu arbeiten, sich nicht verbessern zu wollen, sondern sich stattdessen mit Neugier begegnen.
Ungeliebte Körperbereiche sind keine grausamen Gegner und feindliche Stellen in deinem Körper. Es sind Orte, die leiden. Es sind Orte, die nicht richtig zu dir gehören.
Audio-Aufnahme: „Entdeckungsreise“
Hör die Audio-Aufnahme in Ruhe an. Lege dich dafür hin und schließe dabei die Augen.
Sie dauert 30 Minuten.
Beantworte danach die Fragen.
Falls Probleme mit der Übung auftauchen
Es kann sein, dass ein Schmerz auftaucht oder sich das Unbehagen gebenüber einem Körperteil verstärkt, wenn du dem ungeliebten Körperteil Aufmerksamkeit schenkst.
Atme ruhig weiter, meist bleibt das Empfinden auf einem mittleren Niveau und nach einer Weile verschwindet das unangenehme Gefühl.
In der Regel ist die Übung aber nicht unangenehm.
Beende die Übung, wenn du sehr unruhig wirst oder dich sehr schlecht fühlst. In diesem Fall ist es besser, wenn du es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal versuchst. Eventuell mit einer Stelle, die weniger starkes Unbehagen auslöst.
Eine andere Möglichkeit ist auch, dass du dich zu dieser Übung hinsetzt und nicht die Augen schließt, nur still auf einen Fleck vor dich hinschaust.
Wenn du weiterhinProbleme mit der Übung hast, dann schreibe mir eine Mail oder bespreche es mit deiner Therapeutin!
Wie ging es dir beim Anhören der „Entdeckungsreise“?
Beantworte in Stichworten folgende Fragen:
Was hast du erlebt?
Was hat dich berührt?
Was hat dich überrascht?
Was macht dich neugierig?
Bestimmt hast du den einen oder anderen wichtigen Gedanken über deine ungeliebte Körperstelle.
Halte ihn jetzt spontan in deinem Reisetagbuch fest.
Susanne: „Meine Erkenntnis: Die ungeliebte Stelle hindert mich daran meinen Weg zu gehen und mich frei zu bewegen.“
Anne: „Es war schön sich so fallen zu lassen und die Forscherin zu spielen. Natürlich ist es sehr unangenehm zunächst die Aufmerksamkeit auf die ungeliebte Stelle zu lenken. Aber durch die Rolle der Forscherin ging das gut. Es war gut, dass man so viel Zeit hatte und die Zusatzimpulse genau zum richtigen Zeitpunkt kamen, also nicht zu schnell oder zu langsam. Insgesamt war das für mich die intensivste Fantasiereise, die ich je bei dir gemacht habe. Irgendwie waren die Welten und Körperlandschaften so groß und visuell intensiv.“
Feli: Dieses Mal fällt es mir viel leichter als beim letzten Mal (Selbstbewusstsein im Körper spüren – 12 Wochen-Programm). Ich hab in den letzten 5 Tagen die ersten 5 Übungen gemacht und hab mich jedes Mal schon auf den nächsten Tag gefreut. Bin gespannt, wie es nächste Woche weiter geht…
Sandra Mir macht es Spaß mich mit dem Blick der Forscherin anzuschauen. Die ungeliebte Körperstelle aus ihrem Fokus zu betrachten ist gar nicht so schlimm. Interessant finde ich, dass mich bereits der Gedanke an die nächste Übung der Entdeckungsreise „milde“ und liebevoll meinem Körper gegenüber stimmt und wenn ich Ihre Texte lese oder Stimme höre, löst das ein gutes Gefühl aus. Irgendwie scheine ich darauf konditioniert zu sein, dass da was Gutes passiert!
In Bezug auf meine ungeliebte Körperstelle habe ich das Motto „mit ihr und nicht gegen sie“!“
Marion Die unbekannte Stelle ist nur oberflächlich und hat keine starke Verbindung zum Körper. Ich bin überrascht, dass man so vollkommen unterschiedliche Gefühle und Stimmungen zu zwei Stellen des Körpers haben kann. Vollkommen gegensätzlich.
Die unbekannte Stelle ist ein schüchternes, unsicheres Wesen, was sich über Anschluss zum restlichen Körper freut.
Spaß hat gemacht das geistige Fahren der Körperstellen und korrekt dabei zu bleiben und den Fokus nicht zu verlieren. (Die Pausen fand ich etwas zu lang, bin abgeschweift)
Schön, dass du die Schnupperversion ausprobiert hast!
Ich freue mich, wenn du Lust hast auch die anderen Abenteuer zu erleben, um dich immer wohler in deinem Körper zu fühlen.
In der Mediathek findest du nochmal alle Informationen zum Seminar und eine Übersicht über sämtliche Übungen
Im Shop kannst du direkt das Seminar kaufen und sofort losstarten.