Selbstbewusstsein im Körper spüren

Selbstbewusstsein im Körper spüren

Mit dieser einfachen Körperübung und anschließender Fantasiereise kannst dein Selbstbewusstsein stärken.

Eine Fantasiereise für mehr Selbstsicherheit im Körpergefühl

Woher kommt deine selbstbewusste Ausstrahlung?

Selbstbewusstsein ist keine Kopfsache.

Allein zu denken, dass du toll bist oder dir zu sagen, dass du gut aussiehst, reicht nicht aus.

Sicher hast du schonmal den bekannten Tipp ausprobiert und zu deinem Spiegelbild gesagt, dass es schön sei. Vielleicht hat es gewirkt, aber wahrscheinlich nicht lange angehalten.

Es reicht auch nicht, wenn du dir bewusst machst, welche Fähigkeiten du hast oder dir sagst, dass du schön bist.

Solange du es nicht in deinem Körper spürst, strahlst du es nicht aus.

Ausstrahlung und Schönheit

Eine selbstbewusste Ausstrahlung  bekommst du mit einer aufrechten Haltung.

Und deine Schönheit kommt erst richtig zum Ausdruck, wenn du aufrecht stehen kannst.

Es macht einen großen Unterschied, ob du dich einfach nur gerade hältst oder ob du deine Aufrichtung aus deiner Mitte heraus spüren kannst.

Alles ist Bewegung auch der aufrechte Stand

„Wozu soll ich eine Bewegungsübung machen?“, denkst du jetzt vielleicht. „Ich weiß ja, dass ich nicht gerade sitze oder stehe. Und ich weiß auch, was ich ändern muss.“

Oma, Mutter, Lehrer oder Trainer erinnern dich des ötferen daran. Aber ist dir aufgefallen, dass sie es immer wieder sagen?

Das heißt, dass dir die aufrechte Haltung im Sitzen oder Stehen nach einer Weile verloren geht.

Das liegt nicht daran, dass du nicht genug Muskeln hättest.

Bei einer Siegerehrung im Sport kann man zum Beispiel deutlich sehen, wer seinen Preis stolz entgegennehmen kann, wer beschämt ist und wer sich nicht zeigen will.

Alle sind gleichermaßen trainiert und könnten ohne Mühe in eine aufrechte Haltung gehen und selbstbewusst ihren Preis entgegennehmen. Warum können es manche trotzdem nicht?

Welcher innere Film abläuft, wenn man auf eine Bühne oder ein Siegertreppchen steigen muss, das kannst du dir leicht vorstellenoder hast es schon erlebt. Tausend Gedanken können die Freude bestürmen und du denkst nicht mehr an deine aufrechte Haltung. Und wenn doch, wird sie steif und unsicher wirken, wenn die innere Haltung dich nicht unterstützt.

Wenn die innere Haltung das Aufrecht-Sein nicht untersützt, sackst du wieder zusammen, sobald du an etwas anderes denkst als an deinen geraden Rücken.

Die faszinierende Bedeutung des Stillstehens

Eine der eindrücklichsten Erfahrungen in meiner Tanztherapie-Ausbildung war die Erkenntnis, dass Bewegung und Stillstehen keine Gegensätze sind.

Alles ist Bewegung. Immer.

Stillstehen ist nur eine andere Form von Bewegungen

Wenn wir stillstehen, atmen wir, das Blut pulsiert und die Haut durchstörmt Wärme, die Zellen arbeiten. Selbst im Schlaf hört unsere Bewegung niemals auf.

In einem Tanz gibt es Momente, in denen die Tänzer innehalten. Die Stille zwischen zwei Bewegungen macht den Ausdruck von dem, was folgt stärker, spannender, schöner.

Im Sport ist der Moment der Sammlung der wichtigste für einen erfolgreichen Bewegungsablauf.

In der Meditation oder Entspannung verbessert die Stille die Lebensqualität (darüber möchte ich einen ganz eigenen Artikel schreiben).

Wenn du also übst, aufrecht zu stehen, dann wird das deinen gesamten Ausdruck verändern!

Stillstehen ist intensives Nichtstun

Wenn Tänzer, Sportler oder Meditierende innehalten, dann hören sie nicht einfach auf, sich zu bewegen.

Sie spannen nicht die Muskeln an, um in dieser Haltung bleiben zu können.

Nein, sie sammeln sich, sie konzentrieren sich, sie bereiten die nächste Bewegung vor.

Wie tun sie das?

Sie gehen an einen Ort in ihrem Inneren, wo die Kraft herkommt. Das kann der Kopf sein, die Brust oder die Mitte des Leibes.

Selbst für eine Bewegung mit den Füßen oder Armen, ja sogar mit den Händen oder beim Sprechen, ist es wichtig, diese Ort zu kennen. Erst dann wird eine Bewegung in Harmonie mit dem gesamten Körper ausgeführt.

Das ist dann Ausstrahlung, Selbstbeswustsein und innere Stärke.

Du musst weder Tänzerin, Sportlerin noch Zen-Meisterin sein, um diese faszinierenden Ort entdecken zu können.

Mit dieser Übung zeige ich dir, wie du leicht und einfach deine Mitte finden kannst.

Innehalten kann ich nicht

Aus meiner beruflichen Erfahrung weiß ich, dass es vielen Frauen schwer fällt, in ihrem Alltag innezuhalten, sich hinzulegen und sich zu entspannen.

Das fühlt sich für viele an wie von 180 auf 0 in 3 Sekunden: Es ist nicht zu schaffen. Die Gedanken kreisen weiter, man ist zu unruhig.

Deswegen habe ich Übungen entwickelt, die dich sanft von der Action des Tages zu Ruhe führen.

Beginne mit den Füßen

Es gibt mehrere Wege zu einer selbstbewussten, aufrechten Haltung zu kommen.

Diese Übung beginnt mit den Füßen.

Stell dich in Strümpfen oder barfuß hin und hör dir meine Anleitung an.

Nach ein paar Minuten Bewegung mit den Füßen folgt eine Fantasiereise. Dazu kannst du dich hinsetzen, auf den Boden oder auf einen Stuhl. Achte darauf, dass deine Fußsohlen weiterhin den Boden berühren.

Selbstbewusstsein im Körper spüren: Hörprobe der gesamten Übung (17 Minuten):

Für wen ist diese Übung gut?

Diese Übung stärkt deine innere Mitte. 

Du wirst lernen, wie du mühelos aufrecht und mit einer starken Ausstrahlung Stehen – und auch Gehen kannst.

Sie ist auch eine gute Vorbereitung für Prüfungssituationen und andere Arten des Sichtbarwerdens.

Du wirst dich selbstsicherer und schöner fühlen.

Weitere Übungen

Online Seminar "Endlich fühle ich mich wirklich schön"

Wenn du noch tiefer einsteigen willst, dann ist das ein Weg:

Ein 4-wöchiges Seminar mit vielen Übungen, wie du dein Körpergefühl verbessern kannst.

Berichte mir von deinen Erfahrungen

Beschreibe hier in den Kommentaren, was du bei der Übung und danach erlebt hast.

Oder schreibe mir eine Mail.

Ich freue mich auch immer über dein Kritzelbild, das du danach gemalt hast.

Frauenschöne Grüße

Elke Weigel

Bild: Unsplash.com: lemuel-butler-515

Ein Gedanke zu „Selbstbewusstsein im Körper spüren

  • 20. April 2018 um 20:53
    Permalink

    Diese Übung tut wirklich sehr gut! Danke!

    Antworten

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