Körperschemastörung,  Körperübung,  Tanzen

Tägliche Inspirationen für ein besseres Körpergefühl

Mit deinem Körper in Kontakt kommen

Auf dieser Seite findest du eine Sammlung von kleinen, einfachen Körperübungen, die dir helfen, mit deinem Körper in Kontakt zu kommen.

Warum ist das wichtig?

Dein Körper ist dein Freund. Er wartet auf dich. Er nimmt es dir auch nicht übel, wenn du lange nicht auf ihn gehört hast. Er ist da und macht mit, sobald du ihm wohlwollende Aufmerksamkeit schenkst.

Die Übungen unterstützen dich bei Essstörungen, Körperschemastörungen, Depressionen und Ängsten. 

Sie sind Wege 

  • zur Achtsamkeit
  • zu Gelassenheit
  • zu Selbstbewusstsein

Sie unterstützen dich dabei, deinen Körper als Freund kennenzulernen.

Wenn du deinen Körper wertfrei wahrnehmen kannst, verstehst du seine Botschaften.
Denn in deinem Körper steckt eine große Weisheit. Er meldet dir die ganze Zeit, was er braucht und was dir gut tun könnte.
Wenn du auf ihn hörst, entsteht eine große Harmonie.

Tipp: Du kannst jeden Tag eine Übung ausprobieren. Oder mehrere Tage hintereinander die gleiche Übung machen.

Du wirst sehr schnell merken, welche dir gut tun.

Körperfrohe Grüße
Elke Weigel

Den Kopf loslassen

Mit allen Sinnen entspannen

Betrachte das Foto und stelle dir vor, du wärst dort.

Was kannst du an diesem Ort hören, riechen und auf deiner Haut und unter deinen Füßen spüren?

Lass dir für jeden Sinn einige Sekunden Zeit, die Eindrücke entstehen zu lassen. Vergiss nicht zu atmen.

Und dann, wenn das Gefühl ganz intensiv ist, stelle dir vor, du bist an einer Stelle knapp außerhalb des Bildausschnitts.

Dort erwartet dich eine wunderbare Überraschung.

Was ist es? 

Mach eine Bewegung als wärst du dort.

Atemübung: Innenraum

Nimm dir ein paar Minuten Zeit, deinen Innenraum, deine Mitte kennenzulernen. 

Das Selbstbewusstsein besteht nicht aus Gedanken über dich, sondern befindet sich an einem realen Ort in deinem Körper.

Tipp: Zeichne nach der Übung ein Kritzelbild von deinem Innenraum.

Willst du diese Anleitung als mp3 runterladen und vielleicht auf CD brennen?

Schreibe mir eine Mail, ich schicke dir gerne eine mp3 Download-Datei. Kosten: 1,99 €

Deine Schultern - loslassen

Hast du dir zu viel aufgeladen? Hier eine kleine Übung dir dir hilft, Anspannung loszuwerden.

Wichtig bei dieser Übung ist, sie nicht sportlich sondern genussvoll zu machen. Atme unbedingt immer wieder tief durch. Lass dir Zeit, die Bewegungen kleiner werden zu lassen.

Beim Vergleich der beiden Schultern achte auf Qualitäten wie: Höhe, Härte/Weichheit, Kribbeln, Präsenz. 

Gedankenkontrolle

Ja, versuche es mal!

Denke ein paar Minuten nur Gutes über dich und schreibe es am besten auf.

Spüre, wie dein Körper darauf reagiert.

Lass nicht zu, dass sie dich zähmen

Eine Welt für die Frauen!

Was glaubst du, würdest du tun, wenn du morgens irgendein Oberteil und eine Hose oder einen Rock anziehen würdest und so deinen Tag starten könntest?
Wenn sich keiner, wirklich keiner darum scheren würde, was du anhast, ob deine Beine rasiert sind, deine Augen geschminkt, dein Dekolletee reizvoll, dein Gang sexy …
 
Was würdest du von dir selbst spüren?
Was würden andere Menschen von dir sehen, spüren und hören?
Was würdest du mit deiner Kraft, deiner Zeit und deinem Potential machen, wenn du alles voll zur Verfügung hättest?

Labyrinth

Ich liebe Labyrinthe und endlich habe ich eine Anleitung entdeckt, die ganz einfach ist! Es ist keine Irrgarten, sondern ein Weg hinein und wieder hinaus. 

Das Labyrinth symbolisiert das Leben. Immer wieder sollten wir nach innen gehen. An den Ort, an dem wir uns besinnen können. Bei uns ankommen und wo wir uns stärken. Dann kehren wir wieder zurück in die äußere Welt, gestärkt mit dem Schatz der eigenen Mitte.

Beim gezeichneten Labyrinth kannst du den Weg ausmalen. Ich habe es mit Blättern gemacht. 

Stell dir eine Frage, fahre mit dem Finger das Labyrinth entlang, halte in der Mitte inne und kehre zum Ausgang zurück. Vergiss nicht, dabei zu atmen.

Welche Frage bewegt dein Herz heute?

Atmen, die einfachste Bewegungsübung

Faxen machen

Wann hast du das letzte Mal Faxen gemacht?

Du kannst jetzt eine Minute Grimassen schneiden, tönen, brabbeln und blubbern und herumzappeln.

Mache es wirklich eine Minute lang! 🙂

Tanzen

Wenn wir tanzen wie der Körper es will, können wir unserer aktuellen Verfassung einen Ausdruck geben.

In der Öffentlichkeit tanzen ist etwas ganz anderes. Bei der heutigen Übung kannst du diesen Unterschied erkunden. 

Probiere diese Übung auch aus, wenn es dir nicht gut geht. Du kannst müde tanzen, traurig oder wütend. 

Wenn du deiner Verfassung einen Ausdruck gibst, fühlt sich dein innerstes Ich gesehen und verstanden. 

Ohne nachzudenken, kannst du erfahren, was gerade los ist, was gut tut und dich seelisch heilen oder bestärken.

  • Tanze zuerst eine Minute ohne Musik.
  • Und dann tanze eine weitere Minute und vergiss dabei alles, was du über Stil, Technik und gutes Aussehen beim Tanzen gelernt hast.
  • Lass den Gedanken weg, dass dich jemand dabei sehen könnte.
  • Tanze, wie dein Körper es will.
  • Höre auf ihn und lasse ihn einfach machen.

Was ändert sich an deiner Art zu tanzen?

Tipp: Schummle nicht sondern mache wirklich den Unterschied zwischen »so tanze ich üblicherweise« und »ich lasse meinen Körper tanzen wie er will«. 

Dein Körper wird dich überraschen 🙂

Und wenn du das Gefühl hast, jetzt gar nichts bewegen zu wollen, dann tanze nur mit deinen Händen.

Behandlung der Körperschemastörung

Vier heilsame Sätze

Wir können Entscheidungen mit unserer Körperweisheit treffen. Statt zu überlegen, was jetzt das Richtige wäre, kannst du die folgende Übung ausprobieren und über Körperbewegungen herausfinden, was jetzt gut für dich ist.

Mache spontan für die ersten 3 Sätze jeweils eine Arm und Handbewegung während du sie laut aussprichst.

Lass dich überraschen, wie du den 4. Satz beenden willst.

Tanze eine Minute für nur dich.

Was sagt dein Körpergefühl dazu?

Wir nehmen uns oft viel zu viel vor. Viele Kleinigkeiten kann man einfach weglassen, viele Dinge kann man langsamer tun. Unterstützung für mehr Gelassenheit gibt der Körper. 

Schließe die Augen, streiche über deine Oberarme und sage dir mehrmals:

„Du darfst loslassen.“ 

Wie reagiert dein Körper drauf?

Entscheide in Harmonie mit dem Körper, das bringt dich ins Gleichgewicht.

Nimm das Wort, das dich gerade anspricht, schreibe es ab, sage es ein paar Mal laut und bewege deine Arme und Hände dazu. Atme. Beobachte, wie sich verändert, was du als nächstes tust.

Hör auf dein Herz

Mein Herz, wie geht es dir? Es tut gut, sich das ab und zu zu fragen. Sollte ein schmerzliches Bild auftauchen, atme ruhig weiter und sei bereit, einen Moment zu verweilen. Du musst nichts Bestimmtes tun, dein Herz heilt, wenn du da bleibst. Falls es deinem Herz nicht gut geht, wiederhole die Übung ein paar Tage hintereinander. 

Es muss kein reales Bild vom Herz auftauchen. Es kann bunt sein oder ganz fantasievoll. In welcher Umgebung oder Landschaft siehst du es?
Male ein Kritzelbild von deinem Herzen.

Welches Tempo passt zu dir - jetzt?

Öffne und schließe deine Hände.

Werde zuerst immer schneller und schneller, dann langsamer und langsamer.

Vergiss nicht, dabei zu atmen.

Finde danach die Geschwindigkeit zwischen diesen beiden Polen, die jetzt in diesem Moment zu dir passt.

Du spürst, welches Tempo das richtige ist, wenn die Bewegung leicht und mühelos geht.

Dein Körper schickt dir auf diese Weg die Botschaft: „Mach in diesem Tempo weiter.“

Probiere es aus und führe die nächste Tätigkeit in diesem Tempo durch (Etwas trinken, schreiben, gehen …).

Oder tanze eine Minute mit geschlossenen Augen in dem Tempo, das jetzt gerade zu dir passt. Ganz ohne Musik.

Alle wollen was von dir?

Ausgebrannt, was tun?

Alle wollen was von dir?

Kannst du schlecht „Nein“ sagen?

3 einfache Fragen können die weiterhelfen.

Schau mal hier vorbei.

Atmen und lauschen

Atmen und lauschen

Nach dem Aufstehen öffne ich als erstes das Fenster. Atme durch. 

Und ich lausche. Ein, zwei Minuten lang.

Kann ich drei Geräusche unterscheiden?

Zur Zeit ist es vor allem ein vielstimmiges Vogelkonzert.

Ist „lauschen“ nicht ein wundervoll sanftes Wort?

Bedingungslose Selbstliebe

Komm mit auf eine Entdeckungsreise zu deiner Schönheit

Wohlfühlen im eigenen Körper

Ein Kurs in bedingungsloser Körper-Selbstliebe.

  • Fühlst du dich oft unsicher mit einem bestimmten Körperteil (Bauch, Hüften oder Busen)?
  • Hast du keine Lust mehr, gegen deine „Problemzonen“ zu kämpfen?
  • Bist du es leid, dich mit Training, Essenskontrolle oder dem richtigen Outfit zu verbessern?
  • Bist du kleiner oder größer als das „Idealmaß“, zarter oder androgyner als eine „normale“ Frau und macht dir das zu schaffen?
  • Im Grunde bist du wunderbar, aber du fühlst dich nicht so?

Die KörperReich-Reise ist ein abwechslungsreiches, kreatives, 4-wöchiges Programm, das du online durchführen kannst. 

Hier geht es zur Schnupperversion.

Alle, die sich schon einmal angemeldet haben, können den Kurs kostenlos, jederzeit wiederholen. Einfach ganz unten auf der Webseite anmelden. 

Sei freundlich zu deinem Körper

Wie reagiert dein Körper darauf, wenn du deine ungeliebte Stelle anlächelst?

Wie reagiert er, wenn du eine schmerzende Stelle anlächelst?

Selbstkritik beenden

Wir werden keine besseren, tüchtigeren, schöneren oder erfolgreicheren Menschen, wenn wir hart mit uns selber umgehen.

Wir gedeihen mit Güte und blühen dann auf.

Selbstliebe

Ich bin wichtig

Wenn du dir deines ICHs bewusst bist, bist du Selbstbewusst. Sich-selbst-bewusst. Das geht nur mit einer starken Verbindung zum Körper. Mit Körper-Bewusstsein.

Schreibe ICH, schreibe es mehrere Male. Schreibe es mit   Vergnügen, mit Hingabe mit Geduld, mit Freude. Wie verändert sich jeweils deine Schrift? Sage ICH mit Vergnügen, Geduld und mit Freude und Hingabe. Wie reagiert dein Körper darauf?

Stolz sein

Für einen guten Start in den neuen Tag: Sei stolz auf dich und beobachte, wie dein Körper darauf reagiert.

Atme tief durch und denke einen Moment an all die kleinen und ganz kleinen Dinge, die du die letzten Tage bewältigt hast. Es zählt, was für DICH schwierig und wichtig war. Gerade wenn gar niemand davon weiß, was du geschafft hast, sollst du dir diese Aufmerksamkeit schenken.

Sprich gut mit dir selbst

Sage den Satz mehrmals.

Das Klopfen hilft dabei, dass er emotional im Körper verankert wird und nicht nur ein Gedanke bleibt.

Mehr dazu im Blogartikel:

Wie führt man ein achtsames Selbstgespräch?

Spüre das Wunder deines Körpers

Was fällt dir spontan dazu ein?

Diplom-Psychologin Essstörungen

Lass dich nicht allein

Für sich selbst da sein kann so einfach sein. Lass alle Kritik los und halte eine Minute deine Hand.

Langsam gehen - bei sich ankommen

Wir gehen viel zu selten langsam. Nur eine Minute langsames Gehen bringt dich näher zu deiner Mitte.

Den inneren Schweinhund gibt es nicht!

Ausgebrannt, was tun?
  • Pause machen?
  • Den Plan durchziehen?
  • Sich einen Schubs geben?
  • Oder alles hinschmeißen?

Mit drei einfach Fragen nach deiner Körperverfassung kannst du herausfinden, was für dich am besten wäre.

Welche Fragen musst du dir stellen?

Kostenlose Schnupperversion

Wenn du deine Entscheidungen im Einklang mit deiner aktuellen körperlichen Verfassung triffst, fühlst du dich wohler und du kannst Stress und Erschöpfung verhindern.

Wenn du beachtest, wie es deinem Körper geht, kommst du viel schneller und öfter in einen energievollen Zustand und kannst voller Schwung und Freude arbeiten oder deine Freizeit genießen.

Schaffe neue Körpererinnerungen - sie stärken dich

Jedes Mal, wenn du eine Übung machst und deine Sinne aktivierst, schaffst du neue Körpererinnerungen. Sie können alte, belastende Erfahrungen überschreiben.

Hilfe bei Essstörungen

Essen muss nicht schwierig sei. 

Auch ohne Diät und straffen Ernährungsplan kannst du dein Essverhalten verändern.

Mit Achtsamkeit für dein wahres Körpergefühl.

 

Mehr Informationen zum Ratgeber findest du hier.

Ich bin da

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Körperfrohe Grüße Elke Weigel

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