Wie eine Schnur dir hilft, zuerst an dich zu denken

Ein einfacher Trick, damit du öfter mal an dich denkst – und nicht ausbrennst.

Wie oft am Tag denkst du:

Ich sollte …

  • mein Zimmer saugen,
  • Mathe lernen,
  • die Steuererklärung endlich machen?

Es dauert ja nicht lange, nur schnell …

  • die Freundin anrufen, sie wartet ja drauf.
  • Eine Mail schreiben, dann habe ich es erledigt.
  • Den Müll runtertragen, es muss ja sein?

Ich muss …

  • einkaufen.
  • Ein Geschenk besorgen, es macht ja sonst keiner.
  • Sport wäre auch mal wieder gut für mich?

Und wie oft am Tag hältst du inne?

  • Spürst nach, wie es dir geht?
  • Wann hast du das letzte Mal tief durchgeatmet,
  • drei Mal hintereinander? Ganz langsam?
  • Wann hast du aus dem Fenster geschaut, das Wetter beobachtet und nichts dabei gedacht?
  • Wann bist du ganz langsam gegangen und hast dich nur darauf konzentriert, wie die Füße den Boden berühren?

Ja! Ich weiß ja, dass ich auch an mich denken sollte,

aber ich habe es vergessen!

Nimm eine Schnur …

ein Lederband, einen Wollfaden oder eine Kordel, die du selbst gedreht hast.

Jedes Mal, wenn du innegehalten und nachgespürt hast,

wie es dir im Moment geht,

und du dich dann dafür entschieden hast, ERST etwas für DICH zu tun,

knüpfe einen Knoten in die Schnur.

Trage die Schnur um dein Handgelenk, in deiner Hosentasche oder hänge sie an deinen Schlüsselbund hängen, damit du nicht vergisst, dass du dich an die erste Stelle setzen musst.


„Zuerst ich“ … ist ein gutes Motto, um nicht auszubrennen!


 

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