Fibromyalgie

Fibromyalgie

Schocks, Unfälle und Traumata können Auslöser der Fibromyalgie sein.

Es ist bekannt, dass viele Traumapatientinnen Fibromyalgie oder das chronische Erschöpfungssyndrom entwickeln.

Noch sind die genauen Zusammenhänge nicht bekannt, es könnte sein, dass die Fibromyalgie durch ein Trauma, einen Unfall oder einen Schock zum Ausbruch kommt, wenn eine genetische Disposition da ist.

Zusätzliche Stressoren wie schwierige Lebenssituationen kommen noch hinzu.

Psychische Bewältigungsstrategien, die man in der Therapie erlernen kann, bringen Erleichterung, Selbstfürsorge ist immer wichtig und gut für jeden Menschen. 

Aber auch dies heilt keine Fibromyalgie. 

Die Krankheit ist laut Dr. St. Amand körperlich bedingt: Die Zellen arbeiten nicht in vollem Umfang.

Gestörter Energiestoffwechsel ist die Ursache

Über seine Erfahrung mit Fibromyalgie entwickelte Dr. St. Amand die Theorie, dass im Zellstoffwechsel folgendes Problem entsteht: Es bleiben zu viele Phosphate in den Zellen.

Eigentlich werden sie im Energiestoffwechsel in die Zellen hinein geschleust, wo zusammen mit Kalzium aus ATP Energie entsteht. Dann muss das Phosphat wieder aus den Zellen hinaus. 

Aber das ist bei Fibromyalgieerkrankten nicht der Fall. In den Zellen häufen sich dadurch immer mehr Phosphate an, die Zellfunktion kommt nicht zur Ruhe, denn die Zelle will die überschüssigen Phosphate unbedingt loswerden, ja sie muss sie eigentlich loswerden, um gesund funktionieren zu können.

Ein genetischer Nierendefekt führt aber dazu, dass die Phosphate nicht ausgeschieden werden können. So verbleiben sie im Körper, aber nicht im Blut, dort kann man sie nicht messen.

Sie werden zurückgeschickt, zuerst in Knochen, Sehnen, Bänder, dann in Muskeln, wo die Ablagerungen mit Zellwasser umgeben werden. Diese Schwellungen kann man sogar ertasten.

Physiotherapeuten können sie fühlen, wissen aber in der Regel nicht, dass es sich um typische Verhärtungen und Schwellungen bei Fibromyalgie handelt.

Eine Physiotherapeutin sagte mir, dass sie sich bei manchen Patientinnen wunderte, was das für Schwellungen sind, die sich nicht wegmassieren lassen, sondern sogar mehr Schmerzen verursachen, wenn man darauf drückt.

Therapie bei Fibromyalgie

Die Therapie ist im Grunde einfach:

Man nimmt Guaifenesin, das dafür sorgt, dass die abgelagerten und überschüssigen Phosphate aus dem Körper abtransportiert werden.

Ausschwemmen wird das genannt.

Guaifenesin hat keine Nebenwirkungen, es wird sogar von Babys sehr gut vertragen und ist quasi in jedem Hustenlöser enthalten.

Es ist in speziellen Apotheke erhältlich ohne Rezept.

Der erste Einsatzbereich von Guaifenesin ist als Schleimlöser, aber wie viele Medikamente hat es auch noch eine weitere Wirkungsweise, die viele Jahre in Vergessenheit geraten war.

Vor 200 Jahren verwendete man es bei Gichterkrankungen, weil man wusste, dass es Stoffe aus dem Körper spült. Diese Funktion können wir uns heute wieder zu Nutze machen – für die Fibromyalgie.

Symptome der Fibromyalgie

Fibromyalgie wird als eine Ausschlussdiagnose gestellt. Das heißt, alle Symptome können keiner anderen Erkrankung zugeordnet werden und sind in der Summe ein Hinweis auf Fibromyalgie. Welche Symptome sind das?

  • Erschöpfung
  • unerholsamer Schlaf
  • Kopf-, Rücken oder Gliederschmerzen seit mehr als 3 Monaten an mehreren Stellen des Körpers
  • Migräne
  • Depressionen

Hinzukommen kann:

  • Reizdarmsyndrom,
  • Vulvodynie und andere Symptome.

Das chronische Erschöpfungssyndrom hat, seiner Theorie nach, die gleiche Ursache.

  • Erschöpfung
  • Konzentrationsproblem
  • das Gefühl eines Nebels im Kopf sind auch typische Symptome
  • Unruhige Blase
  • Licht-, Geruchs- Geräuschempfindlichkeiten
  • Ohrgeräusche, Schwindelgefühl
  • Wachstumsschmerzen als Kind
  • Ein- und Durchschlafprobleme.

Die vielfältigen Symptome machen Sinn, wenn man bedenkt, dass durch den Energiemangel in den Zellen, viele Bereiche des Körpers nicht mehr richtig arbeiten können.

Aussichten auf Beschwerdefreiheit

Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich auf die Guaifenesin-Therapie aufmerksam wurde, denn auf diesem Weg kann ich sehr vielen Frauen helfen, ihre Beschwerden loszuwerden.

Seit 2017 beschäftige ich mich intensiv damit, habe eine Fortbildung dazu gemacht, das Kartieren erlernt und begleite seitdem etliche Patientinnen.

Es ist kein einfacher Weg, man nimmt keine Pille und alles ist weggezaubert.

Es ist aber ein Weg, der Körper und belastete Psyche gleichermaßen wichtig nimmt.

Es verschwinden davon nicht alle psychischen Probleme, wegen derer eine Frau zu mir in Therapie gekommen ist, aber ohne Schmerzen, ohne riesige Erschöpfung und unerklärliche depressive Einbrüche ist der therapeutische Prozess leichter zu bewältigen.

Zu wissen, dass nicht alles psychisch ist, ist für die Betroffenen eine Erleichterung.

Schuldgefühle fallen weg und die Vergangenheit wird anders bewertet, wenn man versteht, dass Vieles, was man erlebte körperliche bedingt war.

So sagte eine Patientin: «Ich verstehe jetzt, dass ich einfach keine Kraft hatte und gar nicht faul war oder träge, ich konnte wirklich nicht.»

«Ich war nicht dumm, ich konnte mich nicht konzentrieren. Das erklärt, warum es an einem Tag lief, an einem anderen nicht.»

Ich möchte ganzheitlich schauen und helfen, und dieses Wissen über Fibromyalgie und die Guaifenesintherapie trägt dazu bei.

Mehr Infos über Fibromyalgie?

Am Anfang ist das alles wirklich viel und klingt sehr kompliziert. 

Gerne helfe ich Ihnen dabei, die Zusammenhänge besser zu verstehen:

  • Haben Sie Fibromyalgie?

Hilfe und Unterstützung

Es ist gar nicht einfach, zu unterscheiden, ob ein psychisches Problem vorliegt oder eine Fibromyalgie die Ursache für bestimmte Beschwerden ist. Manchmal kommt auch beides zusammen.

In einem Gespräch kann ich Ihnen genauere Informationen geben, so dass Sie die beste Behandlungsmethode finden.

Gerne können Sie mir für Terminanfragen schreiben. Meine Praxis ist in Stuttgart-Uhlbach.

Das Wichtigste ist Wohlbefinden in Ihrem Körper!

Körperfrohe Grüße

Elke Weigel

Weitere Informationen und Körperübungen

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